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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Stiller Protest

»Wir sind das Volk« skandierten Hunderttausende während der legendären Leipziger Montagsdemonstrationen im Oktober 1989 und läuteten damit das Ende der DDR ein. In den Jahrzehnten zuvor, als die Führung der UdSSR fest an der Seite der SED stand, wäre ein solches Aufbegehren kaum möglich gewesen. Doch auch in jener Zeit gab es Widerstand gegen die Staatsführung – zum Beispiel den stillen Protest.

Die Politik des Wandels, die Michail Gorbatschow seit seiner Wahl zum Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion im März 1985 eingeleitet hatte, und die Öffnung der ungarischen Grenze nach Österreich hatten das Selbstbewusstsein der SED-Spitzen schwer erschüttert. Und so konnten die Demonstranten im Herbst 1989 das Kräftemessen mit dem Machtapparat binnen weniger Wochen für sich entscheiden. Daran war in den vier Jahrzehnten zuvor kaum zu denken. Das dicht geknüpfte Netz der offiziellen und inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit schien in der Lage, jede Form des Protests im Keim zu ersticken. Die Angst vor Festnahme und langjährigen Haftstrafen ging um. Und doch fanden Leipzigerinnen und Leipziger Möglichkeiten, ihre Ablehnung der Zustände in der DDR und der Entscheidungen der SED zum Ausdruck zu bringen. Eine davon war der stille Protest – zum Beispiel gegen die Sprengung der Leipziger Universitätskirche im Jahr 1968.

Die Paulinerkirche im Jahr 1965

Die Paulinerkirche im Jahr 1965
Quelle: Altenpflegeheim "Sonnenschein"

Gedenkminute während der Kirchensprengung: "Alle Kinder standen mäuschenstill"
Brief von Herrn Johannes Riedel, Altenheim Johanniterhaus

Zum Video: Helga Brachmann - Montagsdemonstrationen


  
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»URLAUB MIT EISBÄR«

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