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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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100 Jahre Leipziger Dampfnetz

1924 begann man, die Abgase der städtischen Gasanstalt ebenfalls für Heizungszwecke zu nutzen: Ein Wärmetauscher wandelte die heißen Abgase in Warmwasser. Das frühe zweigliedrige Fernwärmenetz Leipzigs mit Dampf und Warmwasser war ausgesprochen wirtschaftlich und diente vielen anderen Großstädten als Vorbild. Der Ausbau des Leipziger Fernwärmenetzes ging zügig voran. 1924 waren 553 Meter Heizrohre verlegt, 1937 feierte das Stadtheizwerk den 20sten unterirdisch verlegten Hauptleitungskilometer. Die Fliegerangriffe des 4. Dezember 1943 zerstörten auch weite Teile des Fernwärmenetzes, das erst 1945 wieder weitgehend repariert war. Der nächste Schlag folgt nach Kriegsende: die Demontage moderner Kessel und Turbinen durch die Sowjets. Häufige Ausfälle der Fernheizung waren die Folge. 

Mit der Errichtung neuer Großbauten in der Zeit des Wiederaufbaus wuchs das Fernwärmenetz erneut. Aber mit zunehmender Mangelwirtschaft fehlten die Mittel, das Netz zu warten und zu reparieren. Der Kondensatverlust des Dampfnetzes erreichte bis zur Wende Werte von 80 Prozent. Dampfschwaden über Schachtdeckeln gehörten zum Alltagsbild. Nach der Wiedervereinigung wurde das Dampfnetz zurückgebaut und die Verbrauchsstellen bis 1999 vollständig auf Heißwasser umgestellt. Für den ersten Dampfabnehmer, das Stadtbad, ging das „Dampfzeitalter“ 1997, nach 102 Jahren, zu Ende.


  
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