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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Industrieruinen

"Treffen wir uns nicht in dieser Welt, dann treffen wir uns in Bitterfeld." Mit diesem bösen Satz beschrieb der Volksmund die unsäglichen Umweltsünden der DDR-Wirtschaftsbürokratie. Die Entsorgung vieler maroder und unproduktiver Industriekomplexe der ehemaligen DDR stellte – nicht nur in Bitterfeld – alles in den Schatten, was der Westen an Umwelt- und Wirtschaftsskandalen zu bewältigen hatte. Ein gigantisches Programm "Aufbau Ost", das 2019 ausläuft, soll die Wirtschaft der neuen Bundesländer an Weststandards angleichen. Positive Bilanz: Die Produktivität ostdeutscher Unternehmen konnte erheblich gesteigert werden.

"Leipzig: Hoffnungsschimmer Aufbau Ost" titelte im März 2005 die WirtschaftsWoche. Das Magazin zeigte sich überzeugt, dass "Leipzig die erste Großstadt Ostdeutschlands sein könnte, die den Anschluss an den Westen schafft." Einer der Gründe sei die Politik der Landesregierung, die mit ihrer so genannten Leuchtturmpolitik Fördermittel konsequent an erfolgreiche Standorte lenke. Besonders wichtig sei zudem ein weicher Standortfaktor: "Die Leipziger identifizieren sich unglaublich mit ihrer Stadt." Fleiß, Hartnäckigkeit, Engagement, der in einem positiven Lokalpatriotismus wurzelnde Wille, die Stadt zu gestalten und voranzubringen, seien in Leipzig ausgeprägter als anderswo. Noch ist der Anschluss nicht geschafft, aber die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich. Seit 2003 hat sich die Zahl der angesiedelten Firmen um 30 Prozent, die Zahl der Fluggäste am Flughafen Leipzig um mehr als 40 Prozent erhöht. BMW investierte 1,3Milliarden Euro in ein Werk, das 5.000 Arbeitsplätze in die Region brachte. Das Logistikunternehmen DHL siedelte sein internationales Logistik-Drehkeuz mit rund 3.000 Arbeitsplätzen (und weiteren 5.000 Jobs, die Zulieferer geschaffen haben) am Leipziger Flughafen an. Zulieferer schaffen weitere 5.000 Jobs. Dadurch hat sich das Luftfrachtaufkommen seit 2003 mehr als verzehnfacht.

Schattenseiten der Wende

Schattenseiten der Wende
Foto: Horst Galle

Verfallener ehemaliger Industriebetrieb in Böhlitz-Ehrenberg, Mitte der 1990er Jahre

Zeitzeugen – Bahnbetriebswerk Leipzig Wahren um 1998

Zeitzeugen – Bahnbetriebswerk Leipzig Wahren um 1998
Foto: Horst Galle

Zeitzeugen – Bahnbetriebswerk Leipzig Wahren um 1998

Zeitzeugen – Bahnbetriebswerk Leipzig Wahren um 1998
Foto: Horst Galle

Ehemaliges Holzveredelungswerk in Böhlitz um 1998
Foto: Horst Galle


  
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