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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Reiten – Sport der Elite

 

Die Reitjagden können bis über das Jahr 1871 hinaus zurückverfolgt werden. Der "Jagdrennclub zu Leipzig" war bis zu diesem Zeitpunkt einer der Hauptveranstalter der Zeit. 1895 übernahm der "Leipziger Reitverein" die Regie über die Organisation.

Neben der Communalgarde, einer nach der Völkerschlacht gegründeten Kavallerie-Einheit, präsentierten sich alle auf solch einer Veranstaltung, die Rang und Namen hatten: Kaufleute, Fabrik- und Brauereibesitzer, Ärzte, Rechtsanwälte, Landwirte und Rittergutbesitzer, Studenten und Gelehrte der Universität, Mitglieder des Stadtrats, Militärs und Konsuln. Buchhändler und Verlage wie Thieme, Baedecker, Brockhaus und Gießecke nutzten die Jagden, um in lockerer Runde Geschäfte zu machen.

Wer in dieser Zeit zur höheren Gesellschaft dazu gehören wollte, musste in der Lage sein, ein Pferd zu bändigen. Selbst Richard Wagner schrieb am 17. Juni 1859, dass er auf Anraten seines Doktors reite. Und er fügte hinzu, er fühle sich im Kreise der reitenden Gesellschaft sehr wohl. Seine Verehrung für Ross und Reiter zeigt Wagner auch in seinen Werken "Siegfried" und "Walküre".

Der Leipziger Reitverein wurde 1905 bis zum Zweiten Weltkrieg von Walter Schlobeck als erstem Vorsitzendem geleitet. Er hielt die Tradition der Pferdesportveranstaltungen aufrecht. Bis zum Ausbruch des Krieges organisierte er regelmäßig Reitjagden. Seine Tochter wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ebenfalls eine begeisterte Reiterin und ebnete so vielen anderen Frauen den Zugang zu diesem Sport.

Sehen Sie an dieser Stelle Viedo-Mitschnitte von Reitjagden aus den Jahren 1931 bis 1936.


Haben Sie noch Erinnerungen an die Geschichte des Reitsports in und um Leipzig? Dann schicken Sie sie an:

Pilot:Projekt GmbH
z. Hd. Eva Pilot
Zeißstr. 10
30519 Hannover
Tel.: 0511-70091-0
Fax: 0511-70091-30
eva.pilot@pilotprojekt.de

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