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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Fahrzeuge im Wandel der Zeit

 

Auch mit der Zentralisierung der DDR-Wirtschaft in volkseigenen Betrieben (VEB), die später zu Kombinaten gebündelt wurden, blieb das Kürzel IFA als Markenzeichen für den Fahrzeugbau der DDR erhalten, zum Beispiel VEB IFA-Kombinat PKW (Karl-Marx-Stadt) oder VEB IFA-Kombinat Nutzfahrzeuge (Ludwigsfelde). Zum Verband gehörten Firmen, die sich in der DDR einen Namen machten: zum Beispiel das Motorrad- und Zweiradwerk (MZ) in Zschopau im Erzgebirge, das VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl in Thüringen, der „Trabbi“-Hersteller VEB Sachsenring in Zwickau und das Eisenacher Motorenwerk, das nach dem 2. Weltkrieg BMW-Motorräder unter dem Kürzel EMW weiterbaute und seit 1955 als VEB Automobilwerk Eisenach (AWE) auch den Wartburg produzierte.

Am Anfang stand ein „Dampfkraftwagen“, den der Däne Jörgen Skafte Rasmussen ab 1916 im Auftrag deutscher Militärs in seiner Fabrik in Zschopau (Sachsen) entwickelte. Nach Kriegsende fiel der Finanzier des Projekts weg und übrig blieb das als Markenzeichen geschützte Kürzel DKW. Kraftwagen wurden in Zschopau nie gebaut – wohl aber Motorräder. Die ersten waren ab 1921 die DKW-„Sesselmotorräder“ Golem und Lomos. Ab 1951 durfte der Name DKW in der DDR nicht mehr verwendet werden. Das Kürzel MZ für „Motorrad- und Zweiradwerk“ Zschopau löst den Traditionsnamen ab.

Die Firma Simson wurde 1856 von den Brüdern Löb und Moses Simson in der thüringischen Stadt Suhl gegründet. Sie stellte zunächst Jagd- und Militärwaffen her, später auch Fahrräder nach englischem Vorbild. 1912 kam mit dem Simson A der erste Kraftwagen auf den Markt. 1924 begann Simson mit der Serienproduktion von Luxus-Kraftwagen. Unter den Nazis verlor die jüdische Familie Simson, die in die USA fliehen konnte, ihren Besitz. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Werke als Rüstungsbetrieb eingestuft, weitgehend demontiert und in die Sowjetunion gebracht. Das verbliebene Rumpfunternehmen stellte Jagdwaffen, Kinderwagen und Fahrrädern her. Später produzierte es unter dem Namen VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl auch Motorräder, Mopeds, Mokicks und Roller.

Schaufelradbagger waren in den im Tagbau abgebauten ostdeutschen Braunkohlerevieren unentbehrliche Hilfsmittel. Einziger Hersteller in der DDR war das Kombinat TAKRAF (Tagebau-Ausrüstungen, Krane und Förderanlagen), das immer größere SRs („Schaufelradbagger auf Raupenfahrwerken, schwenkbar“) entwickelte: Renommierobjekte der DDR-Industrie.

Wartburg war die Renommiermarke des DDR-Automobilbaus. Hergestellt wurden die PKW dieser Modellreihe im VEB Automobilwerk Eisenach (AWE). Das erste Modell, der ab 1956 produzierte Wartburg 311, ging aus dem noch zur Nazizeit entwickelten DKW F9 zurück. Angetrieben wurde der Wartburg von einem Dreizylinder-Zweitaktmotor. Erst kurz vor der Wende wurde ein von VW entwickelten Vierzylinder-Viertaktmotor eingebaut. Die Leistungsdaten des ersten 311 mussten den Vergleich mit westlichen PKW der damaligen Zeit nicht scheuen: 900 cm³ Hubraum, 37 PS bei 4000/min, 115 km/h Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe). Der 1966 eingeführte Wartburg 353 – der Traum jedes DDR-Bürgers – erhielt ein wesentlich modernisiertes Fahrwerk und eine Karosserie mit einem Kofferraumvolumen von über 500 Litern.


  
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