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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Politik und Sport: Diplomaten im Trainingsdress

Der Sport in der DDR wurde durch die SED intensiv gefördert. Ziel war es, durch sportliche Erfolge das Selbstbewusstsein der DDR-Einwohner zu stärken, internationales Prestige zu gewinnen und die Überlegenheit des Sozialismus zu demonstrieren. Und so gab es viele tausend Sportgruppen und Sportvereine, in denen die Mitgliedschaft zumeist kostenlos war. Am Arbeitsplatz boten die Betriebssportgruppen Möglichkeiten zur körperlichen Ertüchtigung. Hinzu kamen zahlreiche eigens der Leistungssportförderung gewidmete Kinder- und Jugendsportschulen, sowie die Leipziger Deutsche Hochschule für Körperkultur.

Die Sportler der DDR stellten in vielen Sportarten eine beachtliche Zahl von Europa- und Weltrekorden auf, vor allem in der Leichtathletik, beim Schwimmen, im Radsport, in den Eis- und Wintersportarten und beim Gewichtheben. Bis 1989 erklärten die Verantwortlichen dies mit der systematischer Sportförderung, in die sämtliche Schulen integriert waren. Nach dem Zusammenbruch der DDR wurden allerdings Details über ein flachendeckendes Doping bekannt. Etliche Leistungssportler waren über Jahre, teilweise ohne ihr Wissen, von Trainern und Sportärzten gedopt worden, was bei manchen Aktiven zu schweren Dauerschäden führte. Die Weichen zur politischen Instrumentalisierung des Sports in der damals noch nicht gegründeten Deutschen Demokratischen Republik stellte die Großveranstaltung Das Fest der 100.000 in Leipzig. An Pfingsten 1949 tagte das III. Parlament der FDJ in der Leipziger Kongresshalle und veranstaltet im Bruno-Plache-Stadion ein großes Sportfest mit mehreren zehntausend Sportlerinnen und Sportlern. Parolen wie "Unser Sport dient der Völkerverständigung – Schluss mit der Kriegshetze!" oder "Für ein einiges Deutschland und einen gerechten Frieden", die sich an die Westmächte und die Bundesrepublik Deutschland richteten, sind ein Beleg für das politische Motiv der Veranstaltung.

Das Fest der 100.000
Stifter: VfB Leipzig

Broschüre zum Sportfest anlässlich des III. Parlaments der Freien Deutschen Jugend in Leipzig, Pfingsten 1949

Das Fest der 100.000

  
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»URLAUB MIT EISBÄR«

URLAUB MIT EISBÄR
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begegnete 1956 auf Rügen ein
Eisbär der besonderen Art. «

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