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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Alte Reifen sind wieder gefragt

Es war nicht leicht, sich in der DDR selbständig zu machen. Doch das Ehepaar Lehmann wagte den mutigen Schritt und übernahm 1976 einen Reifenhandel in Leipzig.

Die Hinterhofwerkstatt war völlig heruntergekommen und veraltet. Es kostete einige Mühe, sie den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Doch Lehmanns gaben nicht auf. Und der Erfolg gab ihnen Recht. Heute, fast 20 Jahre nach der Wende, ist Reifen Lehmann in Leipzig ein fest etabliertes Unternehmen.

Der Anfang 1976 war nicht leicht. Denn in der DDR herrschte nur zu oft eine Mangelwirtschaft. Das Ehepaar Lehmann stand vor der Geduldsprobe, auf ihre bestellten Maschinen zu warten und den Betrieb dennoch aufrecht zu erhalten. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als den völlig überalterten Betrieb mit den vorhandenen Mitteln am Leben zu halten.

 
Die Wende steckten Lehmanns schnell weg. Die neuen Reifen aus dem Westen waren ja längst keine unbekannten Größen mehr. Und auch die Nachfrage nach den alten Modellen brach nicht sofort weg. Dieser langsame Übergang machte die Umstellung für die Geschäftsleute leichter. Viel schwerer war die Zeit danach, als immer mehr Konkurrenz auf den Markt kam. Vor allem die vielen Filialen etablierter Händler-Ketten machten Lehmanns das Leben schwer.

Heute stellen sie fest, dass die alten Autos wie der Trabant eine immer größere Fangemeinschaft haben. Da trifft es sich gut, dass in der Werkstatt mehrere Pneus aus vergangenen Zeiten der Verschrottung entgangen sind. Reifen für Sommer und Winter, Originale und runderneuerte für Wartburg, Trabant, Lada und die russischen Modelle und sogar einige Felgen haben so die Zeiten überstanden. Das hat sich natürlich auch bei den Fahrern der alten Modelle rumgesprochen, die bei Lehmann immer mal wieder fragen, ob sie nicht eines ihrer Schätze erübrigen können.

Der Reifenhandel kurz nach der Übernahme.

Nach den ersten Modernisierungen in den 80er Jahren.

Urkunden aus der Zeiten der DDR.

Gesamelte Schätze.


  
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