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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Die Arbeitsstelle als Lebensmittelpunkt

Immer wieder mussten sich die Menschen in den Betrieben an die äußeren politischen Umstände anpassen, wenn sie erfolgreich sein wollten. Die „Wende“ brachte dem wohl abruptesten Übergang im Arbeitsleben: von Planwirtschaft und staatseigenen Kombinaten hin zur freien Marktwirtschaft. Den Leipzigern wird von manchen Wirtschaftsexperten attestiert, dass sie diesen Wechsel besser gestaltet haben als manche andere Stadt der ehemaligen DDR.

 

In der DDR führten die Feuerwehren ein Schattendasein. Direkt dem Ministerium des Innern unterstellt, fanden die lokalen Wehren kaum ein Ohr für ihre Probleme: veraltete und unterdimensionierte Fahrzeuge und Pumpen, fehlende Wasserzapfstellen, zu wenig Personal. Den Betriebswehren ging es nicht besser. Auch sie litten unter Zentralismus und Mangelwirtschaft der DDR im Allgemeinen und unter der schlechten Finanzlage der Betriebe im Besonderen. Umso bemerkenswerter sind trotzt der Frustrationen die hohe Einsatzbereitschaft, Motivation und Kameradschaft der damaligen Feuerwehrfrauen und –männer, ohne die so mancher Brandfall zur Katastrophe geworden wäre.

 

Im Westen lockerten sich spätestens seit den 1970er Jahren die Beziehungen von Arbeitern und Angestellten zu „ihrem“ Unternehmen und die Freizeit nahm stattdessen einen immer höheren Stellenwert ein. Im Osten dagegen blieb für die meisten Menschen der eigene Betrieb Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens, auch des privaten Lebens. Auch nach Feierabend nutzte man betriebliche Einrichtungen, traf man sich mit gleichgesinnten Kollegen im Betrieb. Zum Beispiel in Hobbygruppen oder im Betriebssportverein – oder einfach, um zu feiern.


  
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