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Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
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Denkmale

Das Völkerschlachtdenkmal, Baudenkmale, Denkmale für Bach, Goethe und Co. – Leipzig steht in der Rangliste der Städte mit den meisten Denkmalen ganz weit vorne. Sicherlich ein Grund, warum die europaweit einzige Messe über Denkmalpflege und Restaurierung in der Sachsenmetropole stattfindet.

Neben dem Wahrzeichen Leipzigs, dem Völkerschlachtdenkmal, gibt es vor allem eine ganze Reihe von Baudenkmalen. Johann Sebastian Bach, dem berühmten Kantor des Thomanerchors, gebühren gleich zwei davon. Das alte Bachdenkmal steht in den Grünanlagen am Dittrichring, nahe der Thomaskirche und ist das weltweit älteste Denkmal für den Komponisten. Es wurde im Jahr 1843 von Felix Mendelssohn Bartholdy gestiftet. Das neue Bachdenkmal befindet sich auf dem Thomaskirchhof südlich der Thomaskirche. Es ersetzte das von 1883 bis 1906 dort stehende Leibnizdenkmal und gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Völkerschlachtdenkmal in der Lichtspielwoche

Völkerschlachtdenkmal in der Lichtspielwoche
Quelle: Altenpflegeheim "Sonnenschein"

Das Völkerschlachtdenkmal während der Lichtspielwochen in Leipzig 1927. Selbstverständlich erhielt das so berühmte Gebäude eine besondere Beleuchtung.

 

Völkerschlachtdenkmal

Völkerschlachtdenkmal
Quelle: Leipzig-Seiten

Das Völkerschlachtdenkmal ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs. Es wurde in Erinnerung an die Völkerschlacht von 1813 erbaut. Heute ist es eine Außenstelle des Stadtgeschichtlichen Museums. Das mit 91 Metern größte Denkmal Europas bildet eine weithin sichtbare Landmarke. Nach der Grundsteinlegung am 18. Oktober 1898 dauerte es 15 Jahre, bis es am 18. Oktober 1913 eingeweiht.
Vom 16. bis 19. Oktober 1813 fand vor den Toren Leipzigs die Völkerschlacht statt. Sie führte bei den Befreiungskriegen zur Niederlage Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden. In der bis zum Ersten Weltkrieg größten Schlacht der Geschichte mussten Deutsche Soldaten auf beiden Seiten mitkämpfen.

Neues Bachdenkmal auf dem Thomaskirchhof

Neues Bachdenkmal auf dem Thomaskirchhof
Foto: Horst Galle

Das neue Bachdenkmal wurde am 17. Mai 1908 enthüllt. Seine Gesamtkosten in Höhe von 50.000 Goldmark wurden je zur Hälfte durch die Stadt Leipzig und durch private Spender getragen.

Das Denkmal steht auf dem Thomaskirchhof südlich der Thomaskirche. Auf einem 3,20 m hohen Kalksteinsockel, der vom Leipziger Architekten und Stadtbaurat Otto Scharenberg entworfen wurde und den Namen des Geehrten trägt, steht eine 2,45 m hohe Bronzestatue, die vom Leipziger Bildhauer Carl Seffner entworfen und von der Firma Noack & Brückner im Jahr 1906 gegossen wurde.

Das Denkmal zeigt den Thomaskantor mitten in der Arbeit vor einer Orgel stehend. Interessantes Detail: Völig ahistorisch ist das Instrument im Jugendstil geschmückt.

Goethedenkmal am Naschmarkt vor der alten Börse um 1997

Goethedenkmal am Naschmarkt vor der alten Börse um 1997
Foto: Eva Pilot

Das 2,65 m hohe Bronzestandbild zeigt Goethe als Studenten. Es wurde vom Leipziger Bildhauer C.L. Seffner (1861-1932) entworfen und bei Noack & Brückner im Jahr 1902 gegossen. Der 2,50 m hohe Sockel aus rotem Meißner Granit wurde nach einem Entwurf des Architekten Max Bischoff von der Fa. Prößdorf ausgeführt. Das Goethedenkmal wurde am 28.06.1903 enthüllt. Als Beitrag zur Finanzierung der Kosten des Denkmals in Höhe von 44.000 Goldmark wurden im Jahr 1900 je 10.000 Goldmark aus den Nachlässen der Leipziger Kaufleute F.D. Grassi (1801-1880) und F. Rhode (1802-1872) entnommen.


  
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