Heimat Leipzig |
    Politik
    Wirtschaft
    Schicksale
    Sport
    Kultur
    Natur
    Architektur
    TonBildFilmTechnik
    Arbeitsleben
    Mode
    Stadtansichten
Eva Pilot
 
Liebe Museums-Besucher,

herzlich willkommen im ersten und bislang einzigen Online-Museum Leipzigs! Hier erhalten Sie ebenso unterhaltsame wie informative Einblicke in die jüngere Geschichte Leipzigs. Denn die Exponate dieses Museums kommen von Ihnen, liebe Leipziger. Sie spiegeln unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens wider und zeigen aus ganz individuellen Perspektiven die Entwicklungsgeschichte Ihrer Stadt seit 1900. So erhalten Sie auch Antworten auf die Frage: Was verbinden die Menschen mit ihrer Heimat?

Dieses Online-Museum ist kein fertiges Projekt, sondern eine lebende Institution, die täglich wachsen soll. Doch das kann nur gelingen, wenn Sie tatkräftig mithelfen. Ihre Bilder, Filme, Texte und Tondateien sind die Schätze, die den Besuchern dieses Museums neue Blickwinkel auf die Messestadt nahe bringen. Aus Ihren Erinnerungen entsteht ein einmaliges Panorama dieser tollen Stadt.

Daher meine Bitte:
Wenn Sie Bilder, Filme oder Tondateien über das Leipziger Alltagsleben besitzen, dann leihen Sie uns diese Dokumente bitte für einige Wochen. Machen Sie mit und werden Sie Museumsstifter!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch "Heimat Leipzig", dem Museum von Leipzigern für Leipziger.


Collin Scholz,
Geschäftsleitung
Pilot:Projekt GmbH

 
 Heimat-Leipzig  »   Architektur  »   Bild  »   Alt Leipzig - die wunderschöne Stadt  »  

Alt Leipzig – die wunderschöne Stadt

Es zeigt den Glanz vergangener Zeiten: das Büchlein „Alt Leipzig – Ein Führer zu den baugeschichtlichen Resten der Stadt“. Friedrich Schulze, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums zu Leipzig, beschrieb darin 1927 über hundert Gebäude des Stadtkerns und der Innenstadt. 13 Jahre später, im Jahr 1940, veröffentlichte Paul Wolff in seinem Werk „Leipzig, die wunderschöne Stadt“ 48 Bilder von Leipzig. Dass viele der beschriebenen und abgebildeten Sehenswürdigkeiten schon wenige Jahre später zerstört oder schwer beschädigt sein würden, ahnten sie gewiss nicht. Die aktuellen Stadtführer wurden quasi über Nacht zum historischen Dokument.

Beim Bombenangriff am Morgen des 4. Dezember 1943 starben 1.800 Menschen, ganze Häuserblocks und Straßenzüge standen in Flammen. Vor allem in der eng bebauten Innenstadt wurden im Krieg mehrere Tausend Gebäude beschwer beschädigt oder zerstört, darunter das Hauptgebäude der Universität, das alte und das neue Theater, die Neue Handelsbörse und die Mathäikirche, 29 innerstädtische Messehallen, das Alte Rathaus und das Gewandhaus.

Manches alte Bauwerk, das die Luftangriffe überstanden hatte, fiel in den folgenden Jahrzehnten dem Wiederaufbau zum Opfer. So blieb die 1240 geweihte Universitätskirche im Krieg wie durch ein Wunder unversehrt; doch am 30. März 1968 wurde sie trotz massiver Proteste der Bevölkerung gesprengt, um Platz für die Umgestaltung des Stadtzentrums und den Neubau der Universität zu schaffen.  Die Ruine des neuen Gewandhauses, die nach dem Krieg sogar ein Notdach erhalten hatte, wurde ebenso abgerissen wie die zwar vollständig erhaltenen, aber vernachlässigten Barockhäuser Deutrichs Hof, das Hotel de Saxe sowie das Messehaus „Union“ am Brühl.

Renoviert, rekonstruiert und wieder instandgesetzt wurden dagegen u.a. das Fregehaus und das Bosehaus, das Alte Rathaus und das Alte Kloster, das Gohliser Schlösschen und das Städtische Kaufhaus, die Thomanerkirche, Heimat des berühmten Thomanerchors, und die Nikolaikirche.

Dabei verknüpfte man gelegentlich alt und neu auf ungewöhnliche Weise miteinander: Das 1558 erbaute Fürstenhaus in der Grimmaischen Straße, von Friedrich Schulze als „das vornehmste Bürgerhaus der Renaissancezeit“ beschrieben, wurde 1943 zerstört. Teile des reich geschmückten Runderkers, der, so Schulze „Hauptreiz des Hauses“ darstellte, konnten jedoch geborgen werden. Eine Kopie des fein gegliederten Erkers schmückt seit den 80er Jahren einen Neubau auf der gegenüber liegenden Straßenseite.

 


  
Geben Sie hier Ihren Suchbegriff ein
#

»URLAUB MIT EISBÄR«

URLAUB MIT EISBÄR
» Der Leipzigerin Karin Eidner
begegnete 1956 auf Rügen ein
Eisbär der besonderen Art. «

Zum Exponat des Monats »